Private Unfallversicherung – Ist Unfallversicherung sinnvoll?

Die private Unfallversicherung ist eine Versicherung, die, wie der Name schon sagt, das Unfallrisiko abdeckt. Hat die versicherte Person einen Unfall und trägt dabei körperliche oder seelische Schäden davon, tritt diese Versicherung in Kraft. Ebenso bei einem Unfall mit Todesfolge des Versicherten. Die private Unfallversicherung kommt auch für die finanziellen Folgen auf, die sich aus einem Unfall ergeben können, wie beispielsweise eine Invalidität. Die Höhe der Entschädigungssumme hängt von der Deckungssumme ab, die bei Vertragsabschluss festgelegt wurde und wie stark die Invalidität ist. Wurde die Deckungssumme zu niedrig gewählt, kann auch hier eine Unterversicherung eintreten.

Die Unfallversicherung kommt allerdings nur für Unfälle auf, nicht aber für Folgen einer Krankheit. Um die Risiken eines Unfall sowie bei Krankheit abzudecken, sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden.

Die private Unfallversicherung gilt gegenüber der gesetzlichen Unfallversicherung für Unfälle, die weltweit geschehen und rund um die Uhr. Es sei denn, in der Police ist etwas anderes vereinbart. Der Versicherungsnehmer bekommt im Schadensfall aus dem Vertrag eine Kapitalleistung und/oder eine Unfallrente. Die Mitversicherung von zusätzlichen Leistungen ist in vielen Fällen nicht unüblich. Dazu gehören beispielsweise Bergungskosten, Krankenhaustagegeld oder kosmetische Operationen. Die Leistungen und auch die Beiträge unterscheiden sich bei den verschiedenen Versicherungsgesellschaften erheblich. Ein Vergleich kann dem Versicherten die für ihn beste private Unfallversicherung sichern.