Dread-Disease-Versicherung

Die Dread-Disease-Versicherung ist eine Risiko- beziehungsweise Kapitallebensversicherung, mit der die Risiken von schweren Krankheiten abgedeckt werden. Die aus Großbritannien stammende Versicherungsform wird mittlerweile auch in anderen Ländern wie Deutschland immer öfter abgeschlossen.

Leistungen bei Dread-Disease-Versicherungen

Übersetzt werden kann Dread-Disease-Versicherung mit Schwere-Krankheiten-Vorsorge oder Versicherung gegen gefürchtete Krankheiten. Die Krankheiten, die versichert werden können, sind genau festgelegt. Dazu gehören zum Beispiel schwere Herzinfarkte oder Bypass-Operationen sowie Nierenversagen. Verbrennungen zweiten beziehungsweise dritten Grades, Erblindungen oder Organtransplantationen können je nach Versicherungsgesellschaft ebenso finanziell abgedeckt werden.

Konditionen und Auszahlung der Dread-Disease-Versicherung

Leidet der Versicherte an einer bestimmten schweren Krankheit, zahlt die Versicherungsgesellschaft eine vorher festgelegte Summe aus. Ist die Summe einmal ausgezahlt, ist der Vertrag abgelaufen. Das Todesfallrisiko deckt die Versicherung nicht ab.

Die Dread-Disease-Versicherung wird dem Versicherten ausgezahlt, wenn die Krankheit eintritt. In der Regel erfolgt die Auszahlung der vereinbarten Summe in einem Betrag nach der Diagnosestellung und hängt nicht davon ab, ob der Patient danach weiter arbeiten kann oder nicht. Eine monatliche Auszahlung ist nicht üblich.

Verschiedene Faktoren wie Geschlecht, Alter, Laufzeit oder Vorerkrankungen fließen in die Berechnung des Beitrags ein. Wie bei Krankenversicherungen kann eine Vorerkrankung einen Zuschlag oder die Ablehnung bedeuten. Tarifmerkmale wie Warte- und Karenzzeiten oder Dynamik sind ähnlich wie bei Lebensversicherungen und Krankenversicherungen.