Versicherungssumme / Deckungssumme

Die Versicherungssumme beschreibt den Höchstbetrag, der dem Versicherten im Schadensfall von der Versicherungsgesellschaft erstattet wird. Dabei gibt es einen Unterschied zwischen der Schadens- und der Summenversicherung.

Zur Schadensversicherung gehört beispielsweise die Hausratversicherung oder die Rechtsschutzversicherung. Für die Deckung des Schadens kommt hier ein Deckungskapital zum Einsatz, das die Versicherungsgesellschaft gemäß des Versicherungsvertrags im Schadensfall zahlen muss. Die Höhe der Leistung richtet sich durch den tatsächlich entstandenen Schaden, ist aber durch die festgelegte Deckungssumme begrenzt.

Zur Summenversicherung gehört beispielsweise die Lebensversicherung. Bei dieser Form wird ein bestimmter Geldbetrag ausgezahlt, der im Vorfeld beim Vertragsabschluss zwischen Versicherung und Versichertem vereinbart wurde und nicht der entstandene Schaden. Basis der Versicherungssumme bildet ein messbarer Realwert, wie zum Beispiel der Wert eines Gebäudes.

Generell gilt: Ist der Schaden in der Summe höher als die vereinbarte Versicherungssumme, ist der Versicherte unterversichert und verpflichtet, für den offenen Betrag selbst aufzukommen. Damit er im Schadensfall nicht vor großen finanziellen Problemen steht, sollte die Deckungssumme immer optimal gewählt werden, um einer Unterversicherung vorzubeugen. Ein Vergleich der verschiedenen Versicherungen kann dem Versicherten im Zweifel helfen, trotz höherer Versicherungssumme ein günstiges Versicherungsangebot zu erhalten. Denn egal, ob Schadens- oder Summerversicherung – Allgemein richtet sich die Versicherungsprämie nach der Versicherungssumme.