Police / Versicherungspolice im Versicherungslexikon

Als Police wird die Urkunde bezeichnet, die den Vertrag zwischen einer Versicherungsgesellschaft und einem Versicherten bescheinigt. Es handelt sich bei der Police um einen Versicherungsschein. Die Versicherungsscheinnummer ist auf dieser Urkunde genauso zu finden, wie alle anderen Daten, die für die abgeschlossene Versicherung wichtig sind. Dazu gehören neben dem Versicherungsschutz, die Vertragsbedingungen sowie die Kosten und Leistungen.

Im günstigsten Fall bekommt natürlich der Versicherte selbst die Bezugssumme ausbezahlt. In der Police können jedoch auch Bezugsrechte sowie Verpfändungen oder auch Abtretungen zugunsten von Dritten eingetragen werden, zum Beispiel an Kreditinstitute. Im Schadensfall soll die Versicherungssumme dann zu ihren Gunsten ausgezahlt werden. Oft werden Versicherungspolicen als Sicherheit für einen Kredit oder ein Darlehen bei der Bank hinterlegt. Dafür muss die Versicherung allerdings schon über ein gewisses Guthaben verfügen, um als Sicherheit anerkannt zu werden. Andere Dritte, die bezugsberechtigt sein können, sind Ehepartner, Lebensgefährten oder Kinder.

Mit einer Partner-Police sind beide Ehepartner oder Eltern versichert. Sie gilt aber auch für Partner in einem Unternehmen. Je nach Versicherungsgesellschaft kann es sich dabei um einen Bestandteil einer privaten Altersvorsorge handeln. Die Partner-Police ist in den meisten Fällen eine Risikoversicherung oder eine kapitalbildende Lebensversicherung, die auf das Leben von beiden Partnern abgeschlossen wird.