Grüne Versicherungskarte / Infos zur internationalen Versicherungskarte

Die internationale Versicherungskarte wird ihrer Farbe entsprechend auch oft umgangssprachlich als ”Grüne Versicherungskarte” bezeichnet. Wer mit dem Auto ins Ausland fährt, der sollte sie stets dabei haben. Die grüne Versicherungskarte beweist, dass für das Fahrzeug eine Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung vorliegt. In einigen Ländern muss direkt nach dem Überschreiten der Landesgrenze die Versicherung nachgewiesen werden. Die grüne Versicherungskarte muss bei Kontrollen dem Beamten vorgelegt werden.

Es gibt in jedem Land entsprechende Abwicklungsstellen, die im Schadenfall aufgesucht werden können. Sie werden auch als „Grüne-Karte-Büros“ bezeichnet. Für die Schadensabwicklung tritt in Deutschland der Verband der Schadenversicherer in Aktion. Es existieren allgemeine Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung. So gilt zum Beispiel die Deckungssumme, welche das jeweilige Land gesetzlich vorschreibt. Mindestens jedoch die vertraglich vereinbarte Versicherungssummen.

Die internationale Versicherungskarte macht es möglich, mit der bestehenden Kfz-Haftpflichtversicherung in andere Länder zu fahren, ohne dass es jedes Mal an der Grenze nötig ist, eine entsprechende Versicherungsdeckung nach nationalen Recht nachkaufen zu müssen. Genau das wäre sonst nämlich nötig, denn die Haftungsregelungen im Straßenverkehr und ebenso die Versicherungslösungen die dazugehören sind in der Europäischen Union nicht einheitlich. In allen Ländern gibt es zum Beispiel unterschiedlich hohe Versicherungslimits bei der Kfz-Versicherung.